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Machen Sie sich Fit für die neue Saison

Mit einfachen Übungen werden Defizite ermittelt

Der Golfschwung – oder vielmehr ein guter Golfschwung – ist einer der elegantesten Bewegungsabläufe, die ich kenne. Gleichzeitig ist Golf aber auch eine der drei schwierigsten Sportarten, die ich je angepackt habe. An die beiden anderen – Wasserspringen und Stabhochsprung die zum Pflichtstoff in unserer Ausbildung gehörten – erinnere ich mich heute noch mit einer Mischung aus Belustigung und Schaudern und vermute, dass ich bei den ersten Versuchen aussah, wie ein Oktopus der von einem Baum herunter fällt.

Im Golf habe ich glücklicherweise einen Coach, der mir mit „einfachen“, leicht verständlichen Tipps hilft, die übelsten Fehler in meinem Schwung auszumerzen, doch es gibt noch einen zweiten, entscheidenden Aspekt, dem Hobbyspieler (und oft leider auch ihre Pros) kaum Aufmerksamkeit schenken: Bestehen vielleicht körperliche Einschränkungen, die einen besseren Schwung von vornherein verunmöglichen? Um diese Frage zu klären, lohnt sich ein sogenanntes Screening mit einem Fachmann. Die Methode beruht auf den Erkenntnissen des renommierten Titleist Performance Institute (TPI) und ist von einer verblüffenden Einfachheit. Mit zehn Übungen wird festgestellt, ob und wo Defizite bezüglich Mobilität, Koordination und Kraft bestehen.

Der ganze Test mit Auswertung dauert knapp eine Stunde und kostet gleich viel wie eine „normale“ Golflektion. Dazu kommt noch eine halbe Stunde für die Erstellung eines persönlichen Trainingsplans zum Preis von 65 Franken; darin inbegriffen ist auch die Freischaltung der Übungen mit Videoanleitungen von der TPI-Webseite. Und bevor Sie nun stundenlanges Schwitzen in der Mukibude vor dem inneren Auge haben, mit drei- bis viermaligem 10- 15minütigem Training pro Woche (also etwa während der Tagesschau oder Ihrer Lieblings-Sitcom) können Sie Ihre körperlichen Defizite innerhalb von acht bis zehn Wochen massiv verbessern und dabei auch lästigen Verletzungen vorbeugen.

Und noch ein letzter Tipp: Sie sind NICHT zu alt dafür. Eine der erstaunlichsten Fähigkeiten des menschlichen Körpers ist, dass Training in wirklich jedem Alter wirkt. Ich kenne zum Beispiel Leute, die erst mit weit über 60 mit Ausdauertraining angefangen haben und heute Langstreckenläufe absolvieren, oder mit regelmässigem Krafttraining in hohem Alter ihre Muskelkraft um bis zu zwanzig Prozent steigern konnten.

Weitere Informationen zum Thema „Screening“ und persönliche Trainingsprogramme erhalten Sie von Ralf Lehmann und seinem Team im Swiss Golf Park in Wädenswil. Viel Erfolg!

https://swissgolfpark.ch/

Text: Peter Hodel mit Ralf Lehmann
Fotos: Ralf Lehmann

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