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Golf Meggen

Als Kulisse die "Königin der Berge"

Vor rund einem Jahr wurde der jüngste Golfplatz der Schweiz eröffnet und wer um die Widerstände weiss, die in unserem Land jedem neuen Projekt entgegenschlagen, muss den Initianten Josef und Beat Schuler hohe Anerkennung zollen. Sie haben lange Jahre an ihrem Vorhaben gearbeitet, viele Hürden überwunden und mit dem 9-Lochplatz hoch über dem Vierwaldstättersee eine sehr attraktive Pay & Play Anlage realisiert.

Der vom bekannten Golfplatzarchitekten Kurt Rossknecht in hügeligem Gelände gezeichnete Parcours stellt spielerisch und auch konditionell einige Anforderungen, auf dem auch versierte Golfende gefordert werden. Am Anfang der Runde steht ein kurzes Par 4, aber schon da wird klar, dass kein Spaziergang ansteht: Das erhöhte Green, verteidigt von einem Frontbunker verlangt nach einem halbblinden Approach und Platzkenntnisse erweisen sich – nicht zum einzigen Mal – von Vorteil. Oben angelangt der erste Augenöffner mit der tollen Aussicht auf das Seebecken und die Stadt Luzern. Loch Zwei und Drei (Par 4 und Par 3) führen dann wieder abwärts und sind gut einsehbar, bevor das Routing eine abrupte 180° Wende zum ersten von drei Par 5 nimmt. Dieses 495 Meter lange Loch spielt sich hangaufwärts deutlich länger, ist zwar knifflig, aber mit dem Schlag aufs Green über Wasser auch eine tolle Herausforderung an die man sich lange erinnert. Nach dieser schwierigen Aufgabe mit Handicap 1 geht es mit einem kurzen Par 4 (288 Meter) etwas geruhsamer weiter – wenn der Drive gut platziert ist! Das gilt auch am folgenden Par 5, alles bergab. Auch wenn die Finger jucken, ist der Griff zum Driver vielleicht nicht die klügste Wahl, die beiden erste Schläge gut zu platzieren ist wichtiger als pure Länge, denn der Approach zum Green ist keine leichte Übung. Die gleiche Strategie verheisst auch an Loch 7 für Hobbygolfende mehr Aussicht auf Erfolg, bevor dann mit dem längsten Par 3 nochmals ein echter „Hammer“ wartet. Das Green wird links von einer Böschung mit tiefem „Gemüse“ und rechts von einem Abhang eingerahmt. Das Schlussloch (Par 5) ist zwar „nur“ knapp über 450 Meter lang, führt aber zuerst bergauf und wer das Ziel mit zwei Schlägen erreichen will, muss schon sehr kräftig draufhalten.

Golf Meggen überzeugt als sehr abwechslungsreich gestalteter Platz, der schon nach nur wenigen Betriebsmonaten in ausgezeichnetem Zustand ist. Bei den wundervollen Ausblicken auf Rigi und Pilatus, den See und die Stadt kann man beim ersten Besuch aber nur zu leicht mal den Fokus verlieren. Da lohnt sich etwas Verweilen bei Speis und Trank im öffentlichen Gasthaus Badhof und dann eine zweite Runde. Und alle die dafür nicht genügend Zeit haben, könnten ja auf dem 6-Loch Par 3-Platz noch etwas an ihrem Kurzspiel feilen.

www.golfmeggen.ch

Text: Peter Hodel
Fotos: © Golf Meggen

 

2 Kommentare

  1. Bruckert-Warth Ella sagt:

    Der neue Megger-Golfplatz ist ein Juwel und hat die fantastische Lage noch mehr aufgewertet!

  2. Ein Hervorragend der Golfplatz mit einmaliger Lage und sensationellem Clubhaus (auch 14 Hotelzimmer).
    Unbedingt mal spielen !

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