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Show all

Der kleine Mann im roten Shirt

Charlie Woods spielt an der Seite seines Vaters gross auf.

Die PNC Championship ist kein Golfevent wie jedes andere. Stars bilden mit einem Familienmitglied ein Team und spielen zwei Runden im Scramble-Format. Spass und stressfreies Golf stehen im Vordergrund.

Das Turnier ist also sportlich irrelevant. Trotzdem waren dieses Wochenende alle Augen der Golfwelt auf den Ritz-Carlton Golf Club in Orlando gerichtet. Der Grund: Tiger Woods spielte mit seinem Sohn Charlie.

Der kleine Woods ist zwar gerade mal elfjährig. Seit allerdings erste Bilder seines Schwungs in Social Media aufgetaucht sind, kennt der Hype um den Filius des grossen Tiger Woods in den USA kaum noch Grenzen.

Mit seiner Leistung an der PNC Championship hat Charlie viel dafür getan, dass sich das nicht so schnell ändern wird. Sein Spiel erwies sich als sehr reif – insbesondere, wenn man bedenkt, dass alle Kameras auf ihn gerichtet waren. Der jüngere Woods schlug perfekten Drive um perfekten Drive, seine Annäherungen brachten dem Team Woods regelmässig gute Birdie-Chancen.

Ob der keine Woods dereinst ein richtig guter Golfer sein wird, ob er gut genug sein wird, um Profi zu werden und sogar in die riesigen Fussstapfen seines Vaters zu treten, lässt sich derzeit nicht abschätzen. Mit Sicherheit sagen lässt sich aber: Seine Gene und sein Schwung, der für einen Elfjährigen laut Experten ausgezeichnet ist, sprechen nicht dagegen.

PS: Gewonnen wurde die PNC Championship von Justin Thomas (Nummer 3 der Welt) und seinem Vater Mike, einem Club Pro. Die beiden spielten die Finalrunde in sage und schreibe 15 unter Par (57). Damit lagen sie nach zwei Tagen bei 25 unter Par und waren um einen Schlag besser als Vijay Sing und sein Sohn Qass. Tiger und Charlie Woods belegten mit 20 unter Par den 7. Platz.

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