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Zwei Schweizerinnen in den Top-100

Über die höchst talentierte Genfer Golferin Albane Valenzuela haben wir bereits mehrfach berichtet. Neben ihr macht aber auch eine Walliserin von sich reden: Azelia Meichtry holte in Südafrika soeben zwei Siege. Und liegt jetzt ebenfalls in den Top-100 der Welt. 

Die Schweizer Golfzukunft liegt eindeutig in den Händen junger Spielerinnen. Immer wieder dürfen wir über erfolgreiche Auftritte unserer weiblichen Nachwuchstalente berichten. Und da sie noch Teenager sind, darf man getrost darauf hoffen, dass sie sich in absehbarer Zeit zu Hoffnungsträgerinnen des Schweizer Golfsportes entwickeln werden.

Neben Albane Valenzuela steht da in erster Linie Azelia Meichtry im Lichte der Scheinwerfer. Wer ist dieses junge Talent? Ihrer Homepage entnimmt man, dass sie 19 Jahre alt und Stundentin ist. Sie interessiert sich für Sprachen, Volleyball und Skifahren und gehört seit 2012 dem Nationalkader an. Ein Highlight ihrer Karriere stellte bereits die Nominierung für die Youth Olympic Games in Nanjing (China) dar, wo sie 2014 gute 8. wurde.

Und obschon das Golfjahr noch jung ist, hat sich die Walliserin bereits mehrfach ausgezeichnet. Ende Januar 2016 schrammte sie beim Invesrec Cup in Südafrika mit dem guten 11. Platz knapp an einer Sensation vorbei. Und dies auf der Sunshine Tour für Professionals nota bene. Nach der zweiten Runde lag sie noch auf Rang zwei (wobei sie am 2. Tag mit 68 die beste Runde aller Teilnehmerinnen notiert hatte).

Eine miese 80er Karte am dritten Tag warf sie dann ein wenig zurück. Auf weitere Starts bei den Profis verzichtete die in Eschmatt (Kanton Wallis) wohnende Studentin. Mit guten Ergebnissen wollte sie sich Punkte für die Amateurrangliste sichern. Und das tat sie dann auch auf überzeugende Weise: Bei der Eastern Province Championship gewann sie zunächst den Strokeplay-Titel mit drei Schlägen Vorsprung. Gleich darauf siegte sie auch noch bei der Eastern Province Match Play Championship im Port Elizabeth Golf Club. Meichtry schlug die Zweitplatzierte Zethu Myeki im Final mit 4 & 3. Mit diesen Spitzenresultaten hat sich die Walliserin in der Weltrangliste der Amateurinnen auf den 77. Rang vorgeschoben. Damit ist sie nach Albane Valenzuela, die auf Rang 11 liegt, die zweitbeste Schweizerin. Wahrlich eine vielversprechende Perspektive für die Zukunft.

Piero Schäfer

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