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10. Dezember 2015
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1. Januar 2016

Wie man sich für The Open qualifiziert

Alle Wege führen nach Rom, heisst es. Und ziemlich viele zum British Open. Es braucht dafür allerdings einen Spitzenplatz bei einem der Rund ein Dutzend Qualifikationsturniere weltweit. 44 Pros können sich dort einen Startplatz sichern. 

Vom 14. bis 17. Juli 2016 findet das British Open zum 145. Mal statt. Erneut werden die besten Spieler der Weltrangliste sowie eine ganze Gruppe von Qualifikanten in Royal Troon am Start sein. Unter ihnen eine ganze Menge von teilweise weniger oder gar total unbekannten Golfpros. Dass dem so ist, haben Letztere einem äusserst komplizierten und über Monate dauernden, globalen Qualifikationsmodus zu verdanken.

Bei rund einem Dutzend Turnieren der PGA, der European Tour, der Asian Tour, der Australasia Tor der Japan Tour und der Sunshine Tour, die als Qualifikationsevent deklariert sind, können sich 44 Pros mit hervorragenden Resultaten die Reise nach Troon sichern. Den Anfang der ganzen Serie machte Ende November das Emirates Australien Open. Die besten drei aus den Top ten, die noch nicht anderweitig einen Startplatz hatten (Top 50 der Welt) konnten sich in Downunder für das Open empfehlen. Vom 10. bis 13. Dezember 2015 fand das zweite derartige Qualifikationsturnier statt. Diesmal in Chombury Thailand. Die vier bestklassierten und noch nicht anderweitig qualifizierten Pros sicherten sich dabei das Ticket nach Troon.

Es handelt sich um zwei sehr renommierte Spieler (Jamie Donaldson (2. v. l.) und Lee Westwood (1.v.r.) ) sowie die zwei bisher wenig bekannten Clement Sordet aus Frankreich und den jungen Thailänder Phachara Khongwatmai. Unser Bild zeigt die vier nach ihrem Triumph am 13. Dezember. Mitte Januar geht es dann weiter mit der Chance auf einen Open-Startplatz und zwar bei der Joburg Open in Südafrika. Dort werden sich drei Pros für die Open qualifizieren.

Warum bei gewissen Turnieren drei und bei anderen vier der Ranglistenführenden nach Troon können, ist nicht ersichtlich. Aber es gibt ja auch sonst einige Dinge aus Britannien, die man nicht so ohne weiteres versteht. Und, es gibt sogar ein Event, das Nordea Masters in Schweden, wo lediglich ein einziger Spitzenspieler aus den Top 5 qualifiziert ist. Dasselbe gilt übrigens auch für das letzte der Qualifikationsevents, welches vom 7. bis 10. Juli stattfindet (Greenbrier Classic) und die allerletzte Chance darstellt. Wer dann noch keinen Startplatz hat, muss sich auf das nächste Jahr vertrösten.

Piero Schäfer

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