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Nicht wirklich golflike
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Was ist los mit Rory?

In keiner anderen Sportart können Leistungen von einem Tag zum anderen dermassen auseinander klaffen wie im Golf. Was bei Amateuren durchaus nachvollziehbar ist, erstaunt immer wieder auch bei den Pros. Sogar bei den Besten. 

Die Scorekarte schaut aus wie die eines ambitionierten Amateurs: Auf den ersten 9 Löchern vier Bogeys, auf den zweiten keine Besserung, im Gegenteil: fünf Bogeys, und kein einziges Birdie.

Am Schluss des ersten Tages steht eine brutale +9 auf dem Karton. Geschehen ist das keinem Geringeren als der Welt Nummer eins, Rory McIlroy anlässlich der Dubai Duty Free Irish Open Ende Mai. Damit klassierte er sich fast am Ende der Rangliste.

Unnötig zu sagen, dass der Cut ausser Reichweite war. Zwar gelang dem Iren am zweiten Tag eine Verbesserung, mehr als eine Parrunde schaute aber nicht heraus, sodass sich McIlroy im ungewohnten 101. Rang klassierte und ohne Preisgeld nach Hause reisen musste. So ganz aus heiterem Himmel kam der Rückschlag für die Nummer 1 allerdings nicht: Bereits bei der BMW PGA Championship in Wentworth eine Woche zuvor hatte es in Rorys Spiel gekriselt: Mit Runden von 71 und 78 verpasste er den Cut und landete auf Rang 106. Kein wirklich vielversprechendes Auftreten des Klassegolfers vor dem US-Open.

Die Fachwelt jedenfalls fragt sich, was mit Rory los ist: Nach zwei Siegen, einem zweiten, vierten und 9. Rang plötzlich zwei totale Rückschläge.

Eine kleine Krise oder mehr? Die nächsten Turniere, inklusive US Open Ende Monat werden’s zeigen.

Wir bleiben dran.

Piero Schäfer

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