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Punta Espada Golf Club – karibischer Leckerbissen

Vor Redaktionsschluss für diesen Newsletter herrschte draussen noch immer nicht wirklich Golfwetter. Was lag also näher, als Ihnen nochmals ein Leckerli in tropischem Klima vorzustellen. Die Dominikanische Republik liegt für Europäer zwar nicht gerade um die Ecke, dafür entschädigt aber die pure Dichte an erstklassigen Plätzen für die langen Flugzeiten. Natürlich denken viele Golffreunde zuerst einmal an den legendären „Teeth of the Dog“ von Pete Dye, aber mittlerweile hat die Destination – vor allem in der Region um Punta Cana – mächtig aufgerüstet und der Anfang der 1970er Jahre gebaute Veteran hat grosse Konkurrenz bekommen.

Der Punta Espada Golf Club wurde 2006 eröffnet und stammt aus der Feder von Jack Nicklaus. Es handelt sich um einen Nicklaus Signature Course, das heisst, der Meister hat persönlich Hand angelegt und die Arbeit nicht an sein Designteam delegiert. Ganz typisch „Golden Bear“ sind viele erhöhte, grosszügige und stark ondulierte Greens, die man sauber anspielen muss, denn rundherum lauern teils Sandhindernisse der garstigeren Art. Dennoch ist der Platz auch von Hobbyspielern gut zu bewältigen, vorausgesetzt, man (oder frau) ist bei der Wahl der Teeboxen sorgsam und spielt im Rahmen der individuellen Möglichkeiten.

Die Szenerie mit nicht weniger als acht am Meer gelegenen Spielbahnen ist schlicht überwältigend und entschädigt auch etwas für die happigen Greenfees, die in der Hochsaison (November bis April) gegen 400 Dollar kosten. Sicher kein Schnäppchen, aber wenn man schon mal auf die zweitgrösste Karibikinsel reist, gehört eine Runde auf dem Punta Espada eigentlich zum Pflichtprogramm von Golfern. Interessant ist zudem für Vielspielende das „Replay-Angebot“ (zweite Runde am gleichen Tag) für 150 Dollar.

www.puntaespadagolf.com

Text: Peter Hodel

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