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Fabienne schnuppert an Olympia

07/09/2015. Potential Olympic golfers from the Ladies European Tour and LPGA visit the Olympic Museum and IOC Headquarters in Lausanne, Switzerland. Fabienne In-Albon of Switzerland meets IOC president Thomas Bach at the IOC headquarters in Lausanne. Credit: Tristan Jones

Sieben Golf-Proetten aus fünf Kontinenten besuchten das Olympische Museum und IOC Hauptquartier in Lausanne. Unter ihnen auch Fabienne In-Albon. Am Genfersee schnupperten sie erstmals olympische Atmosphäre. 

Das olympische Golfturnier vom nächsten August wirft seine Schatten voraus: Anlässlich einer Einladung an den Sitz des IOC massen sich Shanshan Feng (China), Julietta Granada (ParaquaY), Fabienne In-Albon (Schweiz), Carolina Masson (Deutschland), Paula Reto (Südafrika), Alena Sharp (Kanada) und Maria Uribe (Kolumbien) in einem Wettbewerb «nearest to the pin». Anschliessend wurden die hoffnungsvollen Olympia-Kandidatinnen in die Geschichte des olympischen Golfsports eingeweiht.

Erst zweimal war dieser Sport als Disziplin zu den Spielen zugelassen: 1900 in Paris und 1904 in St. Louis. Volle 112 Jahre hat es also gedauert, bis Golf wieder fünfringetauglich wurde.

Um diese Tatsache zu würdigen, kündigte der Executive Director des Internationalen Golfverbandes, Antony Scanlon, eine Ausstellung an, welche dem Sport mit dem kleinen weissen Ball gewidmet sein wird.

Die Präsentation findet vom 9. Dezember bis 31. Januar 2016 im Olympischen Museum statt und ist kostenlos. Nach dem offiziellen Teil hatten die Olympiakandidatinnen Gelegenheit, den Präsidenten des Olympischen Komitees kennen zu lernen (unser Bild zeigt Fabienne In-Albon mit Thomas Bach), der ebenfalls ein paar Annäherungsschläge machte und dann lakonisch feststellte: «Ich habe es sehr genossen, Golf auszuprobieren, aber die Begeisterung war wohl grösser als das Ergebnis.»

Fabienne In-Albon, bisher einzige potentielle Kandidatin auf einen Startplatz aus der Sicht von Swiss Golf, meinte: «Mein Land an den olympischen Spielen vertreten zu dürfen, war für mich schon als kleines Mädchen ein Traum. Jetzt habe ich die reelle Möglichkeit, diesen Traum umzusetzen, deshalb trainiere ich täglich, denn ich weiss, dass die Monate bis zu den Spielen nur so vorbeifliegen werden.»

Viel Glück Fabienne.

Piero Schäfer

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