«Ich traue der neuen ASG-Führung sehr viel zu!»
31. März 2015
Rusch führt in der Order of Merit
4. Mai 2015

Endlich grün

Man kann aufatmen: Dem Olympischen Golfturnier, dem ersten seit 1904, steht nichts mehr im Wege. Zumindest nichts, was den Golfplatz betrifft. Die Par-71 Anlage ist fertig und grünt jetzt vor sich hin. Was allerdings noch fehlt ist ein Name.

Im Laufe unserer Rio Blog Serie haben wir des Öftern über den Austragungsort des olympischen Golfturniers in Rio De Janeiro berichtet. Zuerst ging es darum, den Architekten zu evaluieren, später um juristisches Hickhack, Intervention der Umweltverbände und politische Rangeleien. Gil Hanse, der verantwortliche Golfplatzbauer hat in den letzten Jahren und Monaten nicht immer gut geschlafen, verlief die Umsetzung des Projektes doch alles andere als geschmiert. Offensichtlich hat ihn die Stresssituation aber nicht den Humor gekostet, denn anlässlich einer Pressekonferenz stellte er lakonisch fest «Wir sind einfach glücklich, einen Golfplatz zu haben.»

Und in der Tat sieht es so aus, dass jetzt eigentlich nur mehr meteorologische Einflüsse die definitive Fertigstellung beeinflussen können, denn seit kurzem sind alle 18 Löcher fertig und mit Grassamen (Zeon Zoysia) bepflanzt. Was jetzt noch fehlt, ist ein Name für den Kurs, bisher hiess er einfach «Golf Olympico» oder «Olympico Golf». Das wird Hanse nicht weiter stören, seine zweifellos aufreibende Arbeit ist beendet.

Dazu einige Informationen: Der Golfplatz hat eine Länge von 7350 Yards, ist ein Par 71 und präsentiert sich wie ein Linkscourse. Er ist auf Sand gebaut und weist keinerlei Bewuchs in Form von Bäumen auf. Die letzten Löcher sollen so konzipiert sein, dass couragierten Spielern hier die vielleicht entscheidenden Birdies gelingen.

Nach dem Ende der Olympischen Spiele wird die Anlage zum ersten öffentlichen Golfplatz des Landes. Dann wir sich zeigen, ob Hanse einen Platz nur für die Besten Golfpros der Welt gebaut oder darüber hinaus auch an all jene gedacht hat, die das Spiel im Land populärer machen sollen: die Greenfee-Spieler.

Piero Schäfer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.