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7. Januar 2017
Golfgenuss
7. Januar 2017

237 Löcher – in 12 Stunden

Schneller und ausdauernder Spieler: Brad Luiten

Es gibt ein paar Anlässe, die über eine gemütliche Golfrunde mit Freunden hinausgehen. Da wäre der Irongolfer in Luzern, 750 Meter über den See schwimmen, ein Berglauf über 4.5 km hoch zum Clubhaus und dann noch 18 Loch Golf. Oder die Sonnwend Trophy im Golf Club Gonten, 36 Löcher an einem Tag auf dem hügeligen Parcours fahren auch ganz schön in die Beine. Was aber der Neuseeländer Brad Luiten (35) Mitte Dezember 2016 im Helenburg GC in der Nähe von Auckland gemacht hat, ist selbst für Hardcore-Golfer kaum mehr nachvollziehbar.

Der Kiwi spielte auf dem 5841 Meter langen Platz innert 12 Stunden 237 Löcher. Das sind 13 Runden plus 3 Löcher über eine Gesamtdistanz von an die 100 Kilometer. Luiten war bei seiner Parforceleistung nur mit einem 6er Eisen unterwegs und benötigte für eine Runde jeweils etwas weniger als eine Stunde. Eine beeindruckende Leistung, auch wenn über das Gesamtscore nichts bekannt wurde. Bedenkt man aber, dass der Speedgolfer jedes Loch regelkonform fertig spielen musste, können nicht allzu viele Bälle verloren gegangen sein (Ballsuche!).

Der ganze „Spass“ brachte dem Neuseeländer nicht nur einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde, sondern auch eine schöne Summe für eine Krebshilfestiftung ein. Bevor Sie nun selber etwas Ähnliches probieren, sollten Sie vielleicht noch wissen, dass Brad Luiten ein ausgezeichneter Langstreckenläufer mit einer persönlichen Bestleistung von 1:14:23 Stunden über die Halbmarathondistanz (21.0975 km) ist. Zum Vergleich: Der Schweizer Rekord über diese Distanz liegt bei 1:00:42 und wird von Tadesse Abraham gehalten.

Text: Peter Hodel

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